
6. April 2025
59,6 Milliarden Dollar. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt Kroatiens. Mehr als Apple in einem durchschnittlichen Quartal verdient. Und es ist der Umsatz, den der globale Kunstmarkt zuletzt in einem Jahr erwirtschaftet hat — gemessen vom Art Basel / UBS Global Art Market Report, der verlässlichsten Marktanalyse der Branche.
Wer kauft das alles? Die Antwort überrascht die meisten.
Das Klischee hält sich hartnäckig: Kunst kaufen ist etwas für Oligarchen, New Yorker Hedgefondsmanager und Scheichs mit zu viel Geld und zu wenig Ideen. Und tatsächlich — der obere Teil des Marktes ist spektakulär. Jeff Koons' „Rabbit" wurde 2019 für 91,1 Millionen Dollar versteigert. Eine Banane mit Klebeband erzielte im November 2024 bei Sotheby's 6,2 Millionen Dollar.
Aber dieser Spitzenmarkt macht nur einen kleinen Teil des Gesamtumsatzes aus. Der weitaus größere Teil — über 50 Prozent des Marktvolumens laut Art Basel — entfällt auf Transaktionen unter 50.000 Dollar. Galerien, Firmen, Privatsammler, Arztpraxen, Anwaltskanzleien. Menschen, die Kunst nicht als Spekulationsobjekt sehen, sondern als Teil ihres Alltags, ihres Büros, ihrer Wände.
Dieser Teil des Marktes wächst. Und er ist näher an Ihrem Büro, als Sie vielleicht denken.
Corporate Art ist kein Phänomen der Neuzeit. Die Deutsche Bank hält eine der größten Unternehmenskunstsammlungen der Welt — rund 60.000 Werke, aufgehängt in Büros auf fünf Kontinenten. BMW hat seit den 1970er-Jahren Künstler wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Gerhard Richter mit Werken beauftragt. Der Gedanke dahinter war nicht Dekoration, sondern Positionierung. Wer kauft, sagt etwas über sich.
Aber man muss keine Weltmarke sein, um von Kunst im Büro zu profitieren. Der Markt für Unternehmenskunst hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten demokratisiert — nicht weil Kunst billiger geworden wäre, sondern weil sich neue Modelle entwickelt haben, die den Einstieg ohne Kapital und ohne Kunstexpertise ermöglichen.
Das bekannteste davon: Kunstmiete, auch Kunstleasing genannt.
Wenn ein Unternehmen neue Bürostühle braucht, kauft es sie. Wenn es Serverkapazität braucht, mietet es sie — als Cloud-Service. Wenn es Drucker braucht, least es sie. Für fast alles, was schnell veraltet oder was man flexibel halten will, hat sich das Mietmodell durchgesetzt.
Bei Kunst ist das anders. Oder besser gesagt: es war lange anders. Wer Kunst ins Büro wollte, kaufte sie, und das war teuer, endgültig und wenig flexibel. Das Ergebnis: Die meisten Büros haben gar keine Kunst. Oder sie haben das, was vor zehn Jahren günstig war und jetzt einfach noch hängt.
Kunstmiete ändert diese Logik. Man zahlt eine monatliche Rate — bei uns beginnt das ab 25 Euro im Monat —, bekommt ein Original geliefert und aufgehängt und bleibt flexibel. Keine Investition, kein Risiko, kein Versicherungsaufwand beim Erwerb.
Die Kunst im Büro ist trotzdem Original. Keine Reproduktion, kein Druck, kein Poster.
Wenn 59,6 Milliarden Dollar pro Jahr in Kunst fließen, bewegt das nicht nur die großen Auktionshäuser. Es stabilisiert auch den Markt für zeitgenössische Kunst im mittleren Preissegment. Wir sind seit 1992 im Geschäft und seit 2000 in Berlin — und sehen das im Alltag: Die Nachfrage nach Originalen ist da, vor allem bei Unternehmen, die verstanden haben, was gute Bürokunst leistet.
Und sie leistet mehr, als man auf den ersten Blick sieht.
Drei Effekte lassen sich immer wieder messen, in Studien und im Alltag.
Erstens: Wahrnehmung. Besucher, Klienten, Mandanten — alle nehmen ein Büro anders wahr, wenn Originalkunst an den Wänden hängt. Es entsteht ein Eindruck von Substanz, von Sorgfalt, von Charakter. Das kann man nicht mit einem teuren Drucker oder einer neuen Empfangstheke erreichen. Kunst sagt etwas anderes als Möbel.
Zweitens: Mitarbeiteridentifikation. Büros, die in ihre Gestaltung investieren, senden ein Signal an die Menschen, die dort täglich arbeiten. Nicht "ihr seid Kostenfaktoren", sondern "ihr arbeitet in einem Raum, der gestaltet wurde". Das ist nicht nichts.
Drittens: Unterscheidbarkeit. Kanzleien in Berlin gleichen sich oft bis in die Farbwahl der Stühle. Praxen sehen aus wie andere Praxen. Unternehmen, die Kunst als Gestaltungsmittel begreifen, fallen auf — nicht aufdringlich, sondern angenehm.
Direkt: wenig. Kein Berliner Büroinhaber muss sich für die Sotheby's-Auktion interessieren, nur weil dort gerade ein Werk für acht Millionen Dollar den Besitzer gewechselt hat.
Indirekt: mehr. Der globale Boom des Kunstmarktes treibt die Professionalisierung der Branche voran. Kunstberatung, Kunstmiete, Kunstlogistik — das alles ist heute professioneller, zugänglicher und erschwinglicher als je zuvor. Was früher nur Konzernen möglich war, ist heute für eine mittelständische Kanzlei in Mitte ebenso realisierbar wie für eine Arztpraxis in Schöneberg.
Der Markt bewegt sich. Die Frage ist nur, ob man zuschaut oder mitmacht.
Wer noch nie Kunst im Bürokontext gekauft oder gemietet hat, steht oft vor einer seltsamen Schwelle: Wo fängt man an? Was passt? Wie viel soll man ausgeben? Und wer hängt das dann auf?
Genau auf diese Fragen sind wir spezialisiert. Seit fast 35 Jahren — gegründet 1992 in Braunschweig, seit 2000 in Berlin — beraten wir Unternehmen, Kanzleien und Arztpraxen bei der Auswahl von Kunst für ihre Räume. An der Wand hängt unsere eigene Kunst, Originale aus unseren Ateliers. Wir beraten, liefern und hängen fachgerecht auf. Kunstmiete und Kunstkauf, beides ist möglich.
Kein Kunstwissen nötig. Nur die Bereitschaft, Räume anders zu denken.
Der Art Basel / UBS Report ist das zuverlässigste Dokument des globalen Kunstmarkts. Aber er hat eine blinde Stelle: Er misst Transaktionen, die dokumentiert werden — Auktionen, Galerieverkäufe mit Rechnungen, registrierte Händler.
Was er nicht erfasst: die vielen tausend Transaktionen, die direkt zwischen Galerie und Endkunde stattfinden, ohne Auktionsprotokoll. Kunstmiete fehlt vollständig. Direktkäufe kleiner Galerien sind unterrepräsentiert.
Das bedeutet: Der reale Kunstmarkt ist größer als die Zahl vermuten lässt. Und er ist breiter. Er reicht weit in den Mittelstand, in Arztpraxen und Kanzleien, in Wohnzimmer und Hotelkorridore. Der Teil, der sichtbar ist in Berichten, ist der spektakuläre Teil.
Der Teil, der wirklich zählt, hängt an Ihren Wänden.
59,6 Milliarden Dollar. Die Zahl wird im nächsten Bericht anders sein — höher oder niedriger, je nach wie die Märkte laufen. Was sich nicht ändert: Kunst ist ein Markt, der Bestand hat. Länger als die meisten anderen Anlageklassen, länger als die meisten Technologietrends.
Und sie hängt an Ihrer Wand.
Sie müssen die 59,6 Milliarden nicht bewegen — Sie müssen nur anfangen. Genau dabei helfen wir seit fast 35 Jahren: Als Berliner Galerie bringen wir Ihnen ein echtes Original aus unseren Ateliers an die Wand, zur Miete ab 25 Euro im Monat, zum Kauf oder zum Leasen. Lassen Sie sich von uns beraten, welcher Weg zu Ihrem Büro passt. Die ersten 14 Tage kosten nichts.
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ARTprotect — Galerie für Unternehmen, Kanzleien und Praxen in Berlin
Pasewalker Str. 111, 13127 Berlin-Pankow · Kunstmiete ab 25 €/Monat · 14 Tage kostenlos testen
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